Künstler*innen 2026
03.07. - 05.07.2026
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Sprecherin
© Martina Bogdahn
wurde am 4. Januar 1969 im niederbayerischen Mallersdorf geboren, aufgewachsen ist sie in Geiselhöring.
Ihr Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Geschichte in München schloss sie mit einer Magisterarbeit über den bayerischen Kabarettisten Sigi Zimmerschied ab.
Von 1993 bis 1998 war sie Ensemblemitglied der Iberl-Bühne bei Georg Maier in München-Solln und trat dort in über 800 Vorstellungen auf. Spätestens seit sie 2011 zum ersten Mal in ihrer Rolle als Bavaria auf dem Nockherberg die Politiker derbleckte, ist Luise Kinseher nicht mehr aus der deutschen Kabarettszene wegzudenken.
Für das Fernsehen entdeckt wurde Luise Kinseher von Regisseur Franz Xaver Bogner, der sie als bayerische Volksschauspielerin in seinen Fernsehserien Café Meineid und München 7 besetzte.
Die Wahlmünchnerin wurde mit zahlreichen Preisen geehrt: Neben dem renommierten „Passauer Scharfrichterbeil“ erhielt sie auch den „Förderpreis des Deutschen Kleinkunstpreises“, den „Kabarettpreis der Stadt München“ sowie den „Ernst-Hoferichter-Preis“, den „Bayerischen Kabarettpreis“, den „Salzburger Stier“ und den „Deutschen Kabarettpreis 2023“. Luise Kinseher ist Trägerin der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber.
Als Solokünstlerin ist Luise Kinseher seit 1998 mit wechselnden Programmen zu sehen, seit Herbst 2022 mit dem 8. Soloprogramm WÄNDE STREICHEN. SEGEL SETZEN.
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Vokalensemble
© Clara Evens
Die German Gents sind ein A-Cappella-Quartett aus Berlin, das 2018 aus ehemaligen Sängern des Staats- und Domchors – einem der renommiertesten Knabenchöre Deutschlands – hervorging. Bereits kurz nach ihrer Gründung gewannen die vier beim Internationalen A Cappella Wettbewerb Leipzig 2019 in Leipzig den 1. Preis, den Publikumspreis und zwei weitere Sonderpreise! Auf der Bühne verbinden sie den Charme amerikanischer Klassiker der 50er- und 60er-Jahre mit den funkelnden Melodien der goldenen 20er – und schlagen dabei mit Charme und Esprit zugleich den Bogen in die Gegenwart. Moderne Popsongs und selbst virale Social-Media-Trends finden bei ihnen ebenso Platz wie die Tradition romantischer Männerchormusik. Die vier Sänger verstehen es, Tradition und Zeitgeist mit Witz, Stil und Gefühl zu vereinen, um ihren klassischen Wurzeln ebenso wie ihrem jungen Alter gerecht zu werden. Die Qualität ihrer Einzelstimmen, ihr farbenreicher Zusammenklang und mitreißende Emotionen begeistern das Publikum – auf internationalen Bühnen wie online. Derzeit werden die German Gents von zahlreichen Konzertveranstaltern und renommierten Festivals eingeladen, darunter das Rheingau Musik Festival, das Live From London Christmas Festival und das Schleswig-Holstein Musik Festival. Weitere Konzerte führen sie durch ganz Deutschland und Europa – mit Stationen in Städten wie Paris, Wien und Luxemburg. Ein Höhepunkt jeder Saison ist die stimmungsvolle Weihnachtstour der German Gents, bei der sie das Publikum in ganz Deutschland mit Weihnachtsklassikern aus aller Welt, jazzigen Klängen und modernen Arrangements begeistern. Auch in den sozialen Medien sorgen die German Gents mit ihren Kurzvideos und kreativen Kooperationen für Begeisterung: Über 900.000 Fans folgen ihnen bereits auf TikTok und Instagram, ihre Clips erzielen regelmäßig Millionen von Views. Mit ihren einzigartigen Arrangements – von Klassikern bis zu brandneuen Hits – erreichen sie ein Publikum, das weit über die traditionelle A-Cappella-Szene hinausgeht. 2023 erschien ihr Debütalbum „L.O.V.E. “ . Ihr zweites Album mit internationalen Weihnachtstiteln erscheint im November 2025 – begleitet von einer digitalen Compilation ihrer beliebtesten Social-Media-Hits.
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Violine
© Christoph Vandory
Louis Vandory (Violine) wurde 1999 in München geboren und bereits mit elf Jahren als Jungstudent in die Violinklasse von Prof. Sonja Korkeala an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. Seit 2017 studiert er dort in der Klasse von Prof. Julia Fischer.
Wichtige musikalische Impulse erhielt Vandory bei zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Aaron Rosand, Donald Weilerstein, Vadim Gluzman, Ana Chumachenco und Augustin Hadelich.
Seit 2016 ist der mehrfache 1. Preisträger von Jugend musiziert zudem Stipendiat der Yehudi Menuhin – Live Music Now München. 2017 erhielt er den "Ana-Chumachenco Young Artist Award", und 2019 mit seinem Ensemble den 1.Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Gerhard Vogt".
In kammermusikalischen Besetzungen konzertiert regelmäßig mit Künstlern wie Julia Fischer, Christian Poltera, Yulianna Avdeeva, Daniel Müller-Schott, Nils Mönkemeyer sowie dem Goldmund Quartett. Im Herbst 2019 wirkte Vandory als Konzertmeister des Orchesters der Münchner Kammeroper leitend an einer CD-Produktion mit Daniel Behle mit.
Als Solist trat Vandory zuletzt unter anderem mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, Prager Kammerorchester, Dresdner Philharmonie, Kammerakademie Potsdam und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem HSO München auf und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Michael Sanderling, Felix Mildenberger und Marcus Bosch zusammen.
2022 gründete er mit Kommilitonen eine eigene Kammermusikreihe im Salon Luitpold in München.
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Bariton
© Jakob Schad
Der Bariton Jonas Müller ist Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst 2024, ausgerichtet von der Internationalen Hugo Wolf Akademie (IHWA).
Er debütierte 2024 bei „Winter in Schwetzingen“, wo er unter Jörg Halubecks Leitung die Rolle „Adonis“ in J. S. Kussers gleichnamiger Oper sang. Bei der Kammeroper München gab er 2022 den Grafen Almaviva aus Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Münchner Cuvilliés Theater und war im gleichen Jahr mit der Hofkapelle München als Lubano in „Der Stein der Weisen“ zu erleben. Die Aufnahme dieser Vorgänger-Oper der „Zauberflöte“ erschien im Sommer 2024 bei Sony Classics.
Als international gefragter Konzertsänger sang Jonas im Dezember 2024 in der Kölner Philharmonie, wo er mit Chor und Orchester des WDR Bachs „Weihnachtsoratorium“ sang. Jüngst arbeitete er mit Dirigenten wie Frieder Bernius, Christoph Poppen, Jos van Immerseel, Hans-Christoph Rademann, Hansjörg Albrecht und Roberto González-Monjas. Mit verschiedenen Solopartien der großen Oratorien war er unter anderem in der Berliner Philharmonie, der Münchner Isarphilharmonie und dem Herkulessaal, der Hong Kong City Hall, dem Pavarotti-Freni Theater Modena und in der Hamburger Laeiszhalle zu hören, wobei er neben Sängern wie Ian Bostridge, Simon Keenlyside, Michael Schade und Daniel Behle auf der Bühne stand.
Der Liedgesang nimmt für den jungen Bariton einen großen Stellenwert ein. Beim Heidelberger Frühling 2024 sang er Volkslieder von Johannes Brahms. Im Oktober 2024 gab Jonas zusammen mit seiner Duo Partnerin Anna Gebhardt einen Liederabend an der University of St. Andrews in Schottland. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gerold Huber führte ihn zuletzt zu den dänischen Festivals „Hindsgavl“ und „HICSUM“. Gemeinsam mit dem weltweit agierenden Gitarren-Duo Tomasi-Musso erarbeitete Jonas eine neue Version von Schuberts „Winterreise“, die bereits in Rom, Turin und einigen deutschen Städten erklang. Im Sommer 2024 nahmen die drei dieses außergewöhnlich besetzte Arrangement im Konzerthaus Blaibach auf.
Bei Meisterkursen mit Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Christoph Prégardien und Ian Bostridge verfeinerte er seine Interpretationsfertigkeiten weiter. Seit 2022 besucht er zudem die Liedklasse von Prof. Christian Gerhaher. Jonas ist Teil des Programms „Lied the future“, das von der Associació Franz Schubert Barcelona gefördert und von der Fundación Banco Sabadell unterstützt wird. Die Gesellschaft vermittelte ihm Konzerte bei der Schubertiada Vilabertran, bei Musica en Segura und organisiert eine Zusammenarbeit mit dem Pianisten Julius Drake in Cáceres.
1999 in Deggendorf geboren, verbrachte er seine Kindheit im nahe gelegenen Osterhofen und machte 2017 sein Abitur am musischen St. Gotthard-Gymnasium in Niederalteich, wo er eine umfangreiche Ausbildung im klassischen Klavierspiel erhielt und wo er 2024 ein Kammermusik- und Liedfestival, das „Ohefest“ ins Leben rief. Von 2017 bis 2019 war er Student bei Prof. Daniela Sindram im Pre-College der Hochschule für Musik Würzburg. Zum Oktober 2019 begann er seinen Bachelor of Music bei Prof. Lars Woldt an der HMT München und seit 2023 studiert er im Master Konzertgesang bei KS Prof. Christiane Iven.
Von Kindheit an war der Ensemble-Gesang ein wichtiger Bestandteil seiner sängerischen Identität und legte den Grundstein für seine Entwicklung. Während seiner Schulzeit sang er im Knabenchor der Benediktinerabtei Niederalteich, den „Pueri Cantores Altahensis“. Später sammelte er Erfahrungen als Sänger des „Kammerchor Stuttgart“, dem Ensemble „Lauschwerk“ und der „Audi – Jugendchor Akademie“.
Jonas Müller gewann 2018 den ersten Preis in der jungen Kategorie des „Louis-Spohr-Wettbewerbs“ und 2019 den „Dan-Canto Preis.“ 2020 erhielt er den „Förderpreis der Konzertgesellschaft München e.V.“ und den Förderpreis für Kultur, verliehen von seiner Heimatstadt Osterhofen. Seit 2021 ist Jonas Stipendiat bei „Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V.“ und der „Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e.V“; im selben Jahr bekam er eine Förderung der „Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal.“ 2022/23 war er Stipendiat der „Thomas Gotthold Greinwald Stiftung“ und gewann im Mai 2023 zusammen mit seiner Duo Partnerin Anna Gebhardt den Wettbewerb um den „Musikpreis des Kulturkreises Gasteig“ in der Kategorie „Liedduo“. 2024 erhielt Jonas den Kulturpreis des Landkreises Deggendorf im Fach Musik.
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Orchester
© Andrej Grilic
Seit 2004 steht die Kammeroper München für anspruchsvolles Musiktheater der besonderen Art. Mit ihren Fassungen bekannter Werke und Raritäten der Opernliteratur hat sie sich einen festen Platz im Münchner Kulturleben erspielt.
In über 20 Opernproduktionen hat die Kammeroper Werke von Rossini, Mozart, Salieri als auch eigene Schöpfungen von Dominik Wilgenbus wie das Pasticcio »Kaspar Hauser « mit Musik von Schubert auf die Bühne gebracht. Auch die Operette »Charleys Tante«, die 2014 Premiere feierte und bis heute bereits mehr als 60 Vorstellungen im deutschsprachigen Raum erlebte, zählt zu den herausragenden Repertoirestücken der Kammeroper.
Die publikumsnahen Regie- und Bühnenkonzepte sowie die ungewöhnlichen musikalischen Arrangements zeichnen die phantasievollen Inszenierungen aus. Die stimmliche und darstellerische Ausnahmequalität der jungen Sänger*innen steht dabei im Mittelpunkt, sodass das Münchner Opernensemble inzwischen zum Forum für Nachwuchsförderung avanciert ist.
Nach Nabil Shehata, der von 2011 bis 2018 musikalischer Leiter der Kammeroper München war, prägte Johanna Soller von 2019 – 2022 den besonderen Klang des Ensembles. Henri Bonamy übernahm von 2023 bis 2024 federführend mehrere Produktionen und wird weiterhin als Gastdirigent erhalten bleiben. Seit dem Frühjahr 2024 freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Aris Alexander Blettenberg als neuem Chefdirigenten.
Neben großen Bühnenwerken werden regelmäßig Konzertabende und Komponistenporträts von u.a. Rossini, Haydn, Mozart und Schubert unter Mitwirkung bekannter Künstlerpersönlichkeiten wie Luise Kinseher, Michaela May, Christine Ostermayer, Brigitte Hobmeier, Thomas Loibl, Gerd Anthoff, August Zirner, Friedrich von Thun und Lisa Wagner gezeigt. Musikalische Höhepunkte bilden außerdem Konzertprojekte mit Sängern wie Juliane Banse, Waltraud Meier, Robert Gambill, Günther Groissböck, Daniel Behle und Okka von der Damerau.
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Cello
© Julia Wesely
"Im Schumann Konzert zeigte Fliedl ein echtes Gespür für die ‘Storyline’ und scheute sich nicht, über einen schönen Klang hinauszugehen, wenn die Musik es verlangte, während er sich zwischen ergreifenden Pianissimi und Momenten leidenschaftlichen Wahnsinns bewegte." - Pauline Harding, The Strad (25.07.2022)
„Er ist jemand, der es versteht, das Cello singen zu lassen, der die melodischen Bögen der Musik voll auskostet, ihnen Zeit zur Entfaltung gibt.“ - Holger Sambale, Klassik Heute (11.03.2024)
Jeremias Fliedl zählt zu den führenden österreichischen Cellisten seiner Generation. Erfolgreiche Auftritte als Solist und Kammermusiker führten ihn zu den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche Salzburg, der Schubertiade Hohenems, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Carinthischen Sommer, dem Südtirol Festival Merano, CLASSIX Kempten, den Musiktagen Mondsee, dem Vevey Spring Classic Festival, dem internationalen Kammermusikfestival Utrecht, dem Grachtenfestival Amsterdam, dem Viotti Festival, dem Lake District Summer Music Festival, den Salzkammergut Festwochen Gmunden, dem Festival Sankt Gallen sowie Auftritte im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Palais des Beaux-Arts Brüssel, im Konzerthaus Dortmund und in der Laeiszhalle Hamburg.
Er trat u. a. mit Petrit Çeku, Stéphane Denève, Veronika Eberle, Ariane Haering, Martin Haselböck, Ziyu He, Maximilian Kromer, Gerhard Marschner, Callum McLachlan, Nikola Meeuwsen, Nils Mönkemeyer, Daniel Müller-Schott, Benedict Mitterbauer, Julian Rachlin, Timothy Ridout, Case Scaglione, Benjamin Schmid, dem Simply Quartet, Emmanuel Tjeknavorian, Kiron Atom Tellian, Dimitry Udovichenko, Dominik Wagner und Stefan Wilkening auf.
Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie den Brüsseler Philharmonikern, dem Königlich-Wallonischen Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Münchener Kammerorchester, den Salzburger Orchester Solisten, den Zagreber Solisten, dem Zagreb Chamber Orchestra, der Beethoven Philharmonie, dem Matrix Orchestra, dem Kärntner Sinfonieorchester, der Academia Ars Musicae, der Camerata Ars Vivendi, der Österreichisch-Koreanischen Philharmonie, dem Sandor Végh Institut Kammerorchester, der Webern Kammerphilharmonie, der Euro Symphony SFK, dem Sinfonieorchester der Philharmonie Olsztyn, dem Artsakh Sinfonieorchester und dem Kaunas City Symphony Orchestra.
Besondere Höhepunkte der Spielzeit 2024/25 umfassen solistische Debüts mit dem Orchestra Sinfonica di Milano und mit den Bremer Philharmonikern. In der Saison 2025/26 debütiert Jeremias Fliedl mit dem Thessaloniki State Symphony Orchestra unter Thomas Sanderling, mit dem Danish Chamber Orchestra unter Adam Fischer wie auch mit dem Wiener KammerOrchester unter Joji Hattori.
2024 erschien sein Debüt-Album „TRANSFORMATION“, das bei der Fachwelt großen Anklang fand: "ein prächtiges Fest von Cello-Timbres" (BBC Music Magazine), „fulminant“ (Die Presse), „technisch brillant und mit erstaunlicher musikalischer Reife“ (Concerti), „beseelte Expressivität, herrliches Legato“ (Klassik Heute). Das Album wurde mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Emmanuel Tjeknavorian aufgenommen und erschien beim Label Berlin Classics.
1999 in Klagenfurt geboren, wurde Jeremias Fliedl nach der Grundausbildung bei Igor Mitrovic in seiner musikalischen Entwicklung wesentlich von Heinrich Schiff als dessen letzter Student an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien betreut und geprägt. Er absolvierte sein Bachelorstudium bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg und schloss sein Masterstudium bei Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Daniel Müller-Schott und Michael Sanderling. Er ist Preisträger des Liezen Wettbewerbs, des Svirél Wettbewerbs, des Antonio Janigro Wettbewerbs und zudem als erster österreichischer Cellist Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs.
Jeremias Fliedl spielt das "ex Gendron, Lord Speyer", ein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1693, das ihm privat zur Verfügung gestellt wird.
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Jazz - Bass
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Klavier
© Marion Köll
Geboren in Straubing studierte Gerold Huber als Stipendiat an der Hochschule für Musik in München Klavier bei Friedemann Berger und besuchte die Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin.
Gerold Huber ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Salzburger Festspielen, den Münchner Opernfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival bei den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem Festival d’Aix en Provence sowie dem Rheingau Musik Festival oder in Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, dem Lincoln Center, der Armory oder der Carnegie Hall in New York, dem Teatro della Zarzuela in Madrid, den Konzerthäusern in Dortmund, Essen, Baden-Baden oder dem Salzburger Festspielhaus.
Gerold Huber arbeitet mit einer Vielzahl international renommierter Sängerinnen und Sänger zusammen, darunter Christiane Karg, Julia Kleiter, Christina Landshamer, Anna Lucia Richter, Michael Nagy, Maximilian Schmitt, Martin Mitterrutzner, Julian Prégardien, Günther Groissböck, Georg Zeppenfeld, Tareq Nazmi und Franz-Josef Selig.
Neben zwei Solo-CDs mit Werken von Beethoven und Schumann liegen zahlreiche herausragende CD-Einspielungen gemeinsam mit Christian Gerhaher vor, die sämtlich mehrfach preisgekrönt sind. Im September 21 erschien die Gesamtedition sämtlicher Schumann-Lieder "Alle Lieder" - eine Koproduktion von Sony Classical, dem Heidelberger Liedzentrum und dem Bayerischen Rundfunk.
Gerold Huber ist ein gesuchter Lehrer und gibt ausgewählte Meisterklassen. Seit 2013 ist Gerold Huber Professor für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg und erhielt im März 2022 – gemeinsam mit Christian Gerhaher – den Ruf auf dieselbe Position an der Hochschule für Musik und Theater München.
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Bariton
© Alexey Testov
Mit seinem warmen, ausdrucksstarken Bariton und einer Vielseitigkeit von Oper über Konzert bis Lied begeistert Jakob Schad (Jg. 2000) Publikum und Kritiker gleichermaßen. Seine Interpretationen verbinden tiefen musikalischen Ausdruck und erzählerische Kraft.
Auf der Opernbühne feierte er bereits zahlreiche Erfolge. Sein Debüt gab er 2019 an der Kammeroper München, mit der er in über 100 Gastspielen im deutschsprachigen Raum zu erleben war. Er interpretierte Rollen wie Figaro in Mozarts "Le nozze di Figaro" und Baculus in Lortzings "Der Wildschütz". Seine Darstellung des "Protector" in George Benjamins "Written on Skin" an der Theaterakademie München brachte ihm jüngst begeisterte Kritiken ein. Neben großen Bühnenproduktionen sind auch Opernaufführungen für Kinder in kleineren Formaten fester Bestandteil seines Kalenders.
Neben seiner Bühnentätigkeit widmet er sich intensiv dem Konzert- und Liedrepertoire. Er interpretiert die Bass Partien in Bachs Passionen, Brahms’ "Ein deutsches Requiem" sowie Schuberts bedeutende Liederzyklen "Winterreise" und "Schwanengesang".
Er arbeitete mit renommierten Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester und dem Konzerthausorchester Berlin zusammen und trat in bedeutenden Sälen wie der Isarphilharmonie München oder dem Pierre Boulez Saal auf.
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Schlagwerk
© Lucija Novak
Sebastian Baumgartner ist ein deutscher Schlagzeuger, Percussionist und Komponist. 1996 in Vilshofen in Niederbayern geboren, lebt er derzeit in Wien. Nach einer Ausbildung im klassischen Schlagwerk an der Berufsfachschule für Musik Plattling studierte er Jazz-Schlagzeug und Instrumentalpädagogik an der Kunstuniversität Graz. Zu seinen Lehrern zählen u.a. John Riley, Ari Hoenig, Gregory Hutchinson, Chris Smith, Howard Curtis, Herbert Pirker und Christian Lillinger.
Inzwischen hat er sich als einer der gefragtesten jungen Schlagzeuger der europäischen Jazzszene im Bereich Hard/Post-Bop sowie Free Jazz und zeitgenössischer Musik etabliert; so arbeitete er u.a. mit Kirk Lightsey, Jim Rotondi, Luis Bonilla, Dena DeRose, Dan Barrett, Marco Churnchetz, John Beasly, Alex Goodman, Silke Eberhard, Roman Schwaller, Daniel Nösig, dem JM Jazz World Orchestra und dem Studio Percussion Ensemble Graz. Konzerte und Tourneen führten ihn nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz, Tschechien, Italien, Niederlande, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Serbien und Japan; er spielte bei renommierten Festivals wie dem Jazz is Back - Boško Petrović Festival, dem Inntöne Jazzfest oder den Europäischen Wochen für zeitgenössische Musik.
Sebastian ist mehrfacher Bundespreisträger beim deutschen Kammermusikwettbewerb "Jugend Musiziert" und Stipendiat der Hildegard Schmalzl Musikstiftung Regensburg.
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Klavier
© Jakob Schad
Diego Mallén begann seine musikalische Laufbahn als Schüler von Alberto Cruzprieto und Ana María Tradatti. Sein Bachelor-Klavierstudium absolvierte er 2022 bei Ana Mirabela Dina an der Hochschule für Musik Würzburg.
2014 erreichte er den zweiten Preis beim 4. nationalen und internationalen Klavierwettbewerb „José Jacinto Cuevas“ sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtstücks von Javier Álvarez. 2015 debütierte er im Großen Saal des Palacio de Bellas Artes mit dem Nationalen Sinfonieorchester Mexikos.Er nahm an Meisterkursen bei Cyprien Katsaris, Lars Vogt, Grigory Gruzman, Robert Holl, Thomas Quasthoff, Werner Güra und Jacques Rouvier teil. 2020 erhielt er den Sonderpreis für Liedbegleitung beim Seraphin-Wettbewerb der Hochschule für Musik Würzburg, 2024 denselben Preis beim 19. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Gemeinsam mit dem Bariton Jakob Ewert gewann er zudem den 2. Preis beim 22. International Chamber Singing Competition in Gorizia.
Als Liedpianist arbeitete Mallén u. a. mit Anna Lucia Richter, Samuel Hasselhorn, Julian Prégardien, Jakob Ewert, Nikola Hillebrand und Ammiel Bushakevitz. Er studierte Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gerold Huber und Prof. Christian Gerhaher und war u. a. beim Heidelberger Frühling sowie beim Mozartfest Würzburg zu hören.
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Jazz - Klavier
Urs Hager wurde 1996 in Garmisch-Partenkirchen geboren und begann mit dem Klavierspiel im Alter von sechs Jahren bei dem bulgarischen Pianisten Venelin Filipov.
Ein Auftritt von McCoy Tyner in Bayern begeisterte ihn bereits in jungen Jahren für Improvisation am Klavier. Dies führte unmittelbar zu Jazzpiano- und Kompositionsunterricht bei Leonhard Schilde in München, wo seine jugendliche Energie auf den Tasten gebündelt wurde. 2014 zog er nach Graz, um an der dortigen Kunstuniversität Jazz-Piano bei Olaf Polziehn zu studieren.
Komposition und Arrangement bei Ed Partyka und Michael Abene waren sein Schwerpunkt. So war sein eigenes, höchst individuelles Songbook in ständigem Wachstum begriffen. Während seines Aufenthaltes in Graz hatte er die Chance, die Bühne mit Jazzikonen wie Jiggs Whigham, Jim Rotondi oder Dusko Goykovich zu teilen und die Jazztradition zu zelebrieren.
2017 gewann er mit dem Win Pongsakorn Quintett den ersten Preis der Zilina International Jazz Competition. Nach seinem Bachelorabschluss zog er nach Wien und begann sein Masterstudium mit Oliver Kent an der Musik und Kunst Privatuniversität, welches er 2020 mit Auszeichnung abschloss. Als vielseitiger Pianist ist er Teil verschiedenster Bands geworden und war mit Musikern wie Andy Middleton, Herwig Gradischnig, Danny Ziemann, Klemens Marktl, Roman Schwaller, Peter Tuscher oder Vincent Herring auf Tour.
Megalopolis, sein erstes Album als Bandleader präsentiert ihn sowohl als Komponisten als auch als Vehikel improvisatorischer Energie, welches das interaktive Zusammenspiel in seiner Band definiert.
Die Künstler*Innen 2025
Aris Alexander Blettenberg - Klavier, Dirigat, Arrangement | Anna-Lena Elbert - Sopran | Marco Musso - Gitarre | Nico Gutu - Akkordeon | David Volkmer - Gitarre | Maike Clemens - Cello | Felicia Bulenda - Klarinette | Davide Giovanni Tomasi - Gitarre | Jonas Müller - Bariton | Jeremias Fliedl - Cello | Mischa Nodel - Geige | Yanan Wang - Bratsche | Louis Vandory - Geige | Eva Brockhaus - Kontrabass | Sebastian Baumgartner - Schlagwerk | Luise Querner - Geige
Die Künstler*Innen 2024
Jeremias Fliedl - Cello | Elisabeth Freyhoff - Sopran | Benedict Mitterbauer - Bratsche | Maike Clemens - Cello | Gerold Huber - Klavier | Jonas Müller - Bariton | Louis Vandory - Geige | Fabian Jüngling - Geige | Anna Gebhardt - Klavier | Jakob Stepp - Cello | Felicia Bulenda - Klarinette | Leonard Becker - Gitarre | David Volkmer - Gitarre | Johannes Obermeier - Klavier